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Kurzbericht:
Fifa Fussball WM
Einsatz Betreuungsgruppe
Einsatzart:
Hamm/Rhynern
Einsatzort:
14.06.2006 14:30
Einsatzbeginn:
15.06.2006 03:30
Einsatzende:
-
Einsatzleiter:
12
Anzahl Einsatzkräfte:
Einsatzkräfte:

Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war auch der DRK-Ortsverein Geseke sehr aktiv. Neben mehreren Einsätzen des Krankentransportwagens (KTW) am WM-Austragungsort Gelsenkirchen waren auch Dortmund und Köln die Ziele. Darunter fiel z.B. auch das Spiel Deutschland – Polen am 14.06.2006 in Dortmund. Hier kam das vom Land Nordrhein-Westfalen für den Katastrophenschutz gestellte Gespann „soziale Betreuung“ zum Einsatz. Dieses besteht aus einem Zugfahrzeug und einem Anhänger, sowie 8 Einsatzkräften. Um 14.30 Uhr machten sich die DRKler aus Geseke zusammen mit Helferinnen und Helfer der Ortsvereine Lippstadt, Rüthen und Erwitte auf den Weg. Mit von der Partie waren auch die Kollegen des Malteser Hilfsdienstes aus Geseke und Lippstadt. Die Aufgabe des Verbandes bestand in der Gestellung eines Betreuungsplatzes für 500 Personen im Katastrophenfall  und die Führung dieses Einsatzes lag beim DRK. Das Ziel der Fahrzeug-Kolonne war die Feuerwache in Hamm-Rhynern. Diese war als Bereitstellungsraum vorgesehen. Dort angekommen wurden sofort die Einsatzleitung und die Verpflegungsstelle eingerichtet. Im Schulungsraum der Feuerwehr verfolgten die Einsatzkräfte am Abend das Fußballspiel live auf einer Großbildleinwand. Zur Halbzeit sah es so aus, als würde man zum Einsatz kommen. Glücklicherweise entspannte sich die Lage jedoch im Laufe des Abends. Vorsichtshalber wurden von der Rettungsleitstelle des Kreises Soest noch zusätzlich Einsatzkräfte des DRK in  Geseke alarmiert, um eventuell bei örtlichen Schadensfällen schnell eingreifen zu können. Gegen 1.00 Uhr trat man, wieder in Kolonne fahrend, den Rückweg an. Um 3.00 Uhr erreichten die Fahrzeuge dann wieder den heimatlichen Standort. Insgesamt beteiligten sich die Rotkreuzler aus Geseke 4 mal aktiv an Sanitätsdienst-Einsätzen bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Hinzu kommt die ständige Rufbereitschaft für den Katastrophenfall während des kompletten WM-Zeit.

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