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Kurzbericht:
Patienten-Transport-Zug
Alarmübung
Einsatzart:
Digitaler Funkemeldeempfänger (DFME)
Alarmierungsart:
Soest / BAB 44
Einsatzort:
18.11.2009 18:09
Einsatzbeginn:
18.11.2009 20:15
Einsatzende:
Björn Möhwald
Einsatzleiter:
2
Anzahl Einsatzkräfte:
Eingesetzte Fahrzeuge:
Einsatzkräfte:

Am Mittwoch, 18.11.2009 führte die Bezirksregierung Arnsberg eine unvermutete Alarmierung eines Patiententransportzuges (PTZ10) durch. Um 18:09 Uhr wurde daher auch der Rettungswagen (RTW) des DRK-Geseke alarmiert. Bereits 4 Minuten später war das Fahrzeug besetzt und rückte einsatzmäßig mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Soest aus. Der Bereitstellungsraum für alle angeforderten Fahrzeuge befand sich auf der Raststätte "Am Haarstrang" an der BAB 44. Aufgrund der zum Alarmierungszeitpunkt herrschenden Windverhältnisse (es gab sogar eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes für den Kreis Soest vor starken Windböen) gestaltete sich die Anfahrt alles andere als einfach. Mit dem Ablauf der Übung waren die verantwortlichen Mitarbeiter der Bezirksregierung indes sehr zufrieden. Knapp 1 Stunde nach der Alarmierung hatte der PTZ10 seine Sollstärke erreicht und wäre zum abrücken in das Einsatzgebiet bereit gewesen. Neben den Fahrzeugen und dem Personal der Hilfsorganisationen waren auch der Hintergrund-Rettungsdienst, der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der Verbandführer (VF) im Einsatz.

Definition "Patienten-Transport-Zug"
Der Patienten-Transport-Zug 10 NRW (PTZ 10 NRW) wird ab einer gewissen Anzahl von Personen, die durch das Schadenereignis betroffen sind, als Teil des Gesamtkonzeptes zur Schadenabwehr benötigt. Die Einheit  wird zunächst in einem Sammelraum der entsendenden Gebietskörperschaft gesammelt. Anschließend erfolgt die Verlegung in das Einsatzgebiet. Der PTZ 10 NRW setzt sich aus Fahrzeugen des Sanitäts- und Rettungsdienstes zusammen und wird durch ein Führungsfahrzeug ergänzt. Damit setzt er sich aus  1 Führungsfahrzeug (mindestens Kommandowage),  4 Rettungswagen (RTW), 4 Krankentransportwagen (KTW) und 2 Notärzten zusammen.

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